Buyer Persona
Semi-fiktionales Profil deines idealen Käufers auf Personen-Ebene: Rolle, Goals, Pain-Points, Buying-Verhalten. Ergänzung zum ICP.
Eine Buyer Persona ist ein semi-fiktionales Profil deines idealen Käufers auf Personen-Ebene. Während das ICP die Firma beschreibt, beschreibt die Persona die Person, mit der dein Rep im Sales-Prozess spricht.
Was zur Buyer Persona gehört
- Rolle und Titel — z.B. „Head of Sales", „VP Marketing", „CTO"
- Demographics — Alter, Erfahrung, Karriere-Pfad
- Goals — was will sie erreichen (KPIs, Bonus, persönliche Ziele)
- Pain-Points — was nervt sie im Alltag
- Watering Holes — wo informiert sie sich (LinkedIn, Substacks, Konferenzen)
- Decision-Making-Style — datengetrieben vs Bauchgefühl, schnell vs deliberativ
- Einwand-Muster — was sind ihre typischen Einwände beim Sales-Pitch
ICP vs Buyer Persona
Verwechseln Reps gerne. Klar:
- ICP = Unternehmen (B2B-SaaS, 50-200 Mitarbeiter, DACH)
- Persona = Person (VP Sales, 38, will Onboarding-Zeit halbieren)
Im selben ICP gibt's oft 2-3 Personas — z.B. VP Sales (Economic Buyer) + Sales-Manager (Champion) + Senior SDR (User).
Wie viele Personas brauchst du?
Für die meisten B2B-SaaS-Tools: 2-4 Personas reichen. Mehr wird unübersichtlich, weniger lässt zentrale Buying-Center-Mitglieder weg.
Typischer Cut:
- Economic Buyer (z.B. CEO, CFO)
- Champion (z.B. VP Sales)
- User (z.B. Senior SDR)
- evtl. Influencer (z.B. CTO bei Integration-Anforderungen)
Häufiger Fehler: zu generisch
„VP Sales bei einem SaaS-Startup" ist keine Persona — das ist eine Rolle. Eine gute Persona hat konkrete Pain-Triggers: „VP Sales bei einem 50-Mitarbeiter-SaaS, der Q1-Pipeline-Targets jedes Quartal um 20% verfehlt und unter Druck steht weil der CEO im Board-Meeting nervös wird."
Weiterlesen
- Lexikon: ICP — Firmen-Ebene-Pendant
- Pillar: Discovery-Call B2B Guide — Personas im Discovery erkennen
- Hub: MEDDIC im Discovery — Champion + Economic Buyer als Persona-Konzept